Januar 2018. – Sonne am Himmel ist eine Seltenheit, um mich herum nicht.

Ein neues Jahr – ein neues Glück.

Ein kreuz und quer Beitrag.

Die erste Woche im Jahre 2 0 1 8. Wow, 2 0 1 8? Abstrakt. Man sagt ja: Zeit existiert nicht, Uhren existieren. Ich wollte gerade „Die erste Woche im Jahre 1989“ tippen. Netter Vertipper. 1989? Ja, das war vor 29 Jahren. Noch 365 Tage: Tjaaa, passiert. Schwups.

Ich habe mir dieses Jahr vorgenommen: Keine Vorsätze zu haben. Erleichternd oder? – „Morgen nennt man den Tag, an dem die meisten Fastenkuren beginnen.Ich bin der Meinung: Wer wirklich möchte, kann sein Leben jetzt sofort ändern und tut es. Bam! Worauf wartest du? Was hält dich ab? Hälst du dich vielleicht selbst ab? Suche nicht bei den Anderen. Dein Leben spielt JETZT.  Das Leben deiner Kinder spielt JETZT. Hör zu! Meine Kinder sind JETZT klein. Ich habe JETZT die Zeit für sie. Ich (ver)lebe JETZT jede Minute mit ihnen. Ich habe JETZT noch die Kraft, für all‘ die Schandtaten. Die Kindheit ist jetzt. Morgen ist vielleicht der Abwasch gemacht, der Wäscheberg gewaschen, der Boden gesaugt. Aber die Vögel sind ausgeflogen. Kein Grund zur Trauer, aber die Erinnerung an das damalige JETZT wirkt nach.

 

Woche 01. – 07.01.2018

Wochenende. Familienzeit. Weniger Internetzeit. Gedanken sammeln. Offline ist der neue Luxus. Kamera dabei. Aber nicht dabei, um gezielt tolle Fotos für irgendeine Social Media Plattform zu schiessen, sondern für mich. Und ich lasse euch daran teilhaben. Wenn ich mal 80 werden sollten, dann habe ich Massen von Erinnerungen. Die kann ich verschlingen wie Bücher. Einige auf echtem Papier, einige digital, einige nur im Kopf.
Die Natur ruft und wir müssen gehen. Oder sagen wir: Die warme Innenluft treibt uns raus.
Raus in den kalten Nebel.
An’s Wasser.

 

Der Zauber steckt im Kleinen. Im Detail. Im Unscheinbaren. Denn scheinbar kleine Dinge, können große Dinge verursachen. – „Schon der kleine Gedanke eines kleinen Bürgers kann eine Revolution in Gang setzen. Wo zwei oder drei sich zusammen tun und einen Stein ins Rollen bringen, kann eine Geröll-Lawine entstehen, die die Welt verändert. „

Auch der Winter hat seine Schönheit (für mich).
07.01.2018 – Mood. Moodig. Moodiger.
Kalt, nass, nebelig. Die Stimmung kippte. Mein Nervenkostüm zitterte. Mach die Augen zu, zähl bis 10. Zähl bis 10. Zähl bis 10 (holt tief Luft).
Ich stehe da. Im Nebel. Ein Kind jammert im Tragetuch. Ein Kind weint, kreischt, jammert hinter mir. Ein Kind ist sauer auf mich. – Das Laufrad ist nur interessant, wenn es bergab geht, ist logisch oder? Bergauf darf es natürlich die Mama tragen. Ich sagte 100 drölfzig x freundlich: „Bitte, fahr doch einfach den Berg hoch, ja?“ Fehlanzeige. Error. Nein, einfach nur nein. „Und wer trägt jetzt das Laufrad?“ Ich. – Auf Instagram wird kommentiert: „Mit dem Laufrad Gurt XY, erleichtert das einiges.“ Ich so: Hä? Wieso? Wieso muss alles, aber wirklich alles im Leben erleichtert werden? Hatte ich gesagt, dass es mich stört? Dass es schwer ist? Jedenfalls brauche ich kein Fitnessstudio mehr. Ich habe halt Kinder.
Kleine Alltagsfreuden, wenn nichts abgewaschen ist. – Auch im Kitafreiland ist nicht alles gold, was glänzt. Ich weiss nicht was sich Menschen vorstellen, die nicht so leben wie wir. Ich denke sie haben nur eine wage Vorstellung. Nur eine Ahnung, wie es sein könnte so zu leben. Wir leben auch „nur“ ganz normal, wie jeder andere auch. Nur, dass unser Tag nicht so durchgetaktet ist. Er hat Rituale, denn Kinder brauchen Rituale. Aber er ist wahrscheinlich etwas flexibler. Ein geregeltes Chaos. – Ich lebe nicht in einem Hollywood-Film, wo wirklich alles, bis ins letzte Detail geplant ist – und auch noch so funktioniert. Das ist vollkommen absurd, nicht erstrebenswert. Und auch ich, muss nicht jeden Tag psychisch auf der Höhe sein. Auch ich mache jeden Tag Fehler. Auch ich habe Zweifel. Auch ich habe einen langen Prozess der Anerkennung hinter mir. Auch ich musste lernen, meinen Tag selbst zu strukurieren. Auch ich habe mal keine Lust darauf 24/7 Bedürfnisse zu erfüllen. Auch ich serviere Vollkornnudeln mit Hefeschmelz direkt aus der Auflaufform!

Raus, einfach nur raus.

Wieder am Fuß: Die Wölfe von Wildling Shoes. Imprägniert und wasserabweisend. Unser Spielplatz-Alleskönner! Obermaterial: 100% Wollwalk – Futter: 100% Wollwalk. Einfach den Boden unter den Füßen spüren. Die Aufmerksamkeit auf die Fußsohlen lenken. Gespür entwickeln, nicht verkümmern lassen. Das hat mich von Anfang an überzeugt. Auch wenn wir sie, vor so manchen wilden, nassen, matschigen, dreckigen Waldbesuchen verschonen.
Schuhe zu finden, die für eine breiten Fußspann geeignet sind, ist nicht so einfach. Wenn möglich, noch ein Barfussschuh. Bei den Wildingen wird man fündig! Bisher hat mich kein Modell enttäuscht. Jedes hat seine Vorzüge und Einschränkungen. Ich hab es noch nicht mal über’s Herz gebracht, die alten Paare zu verkaufen. Kennt ihr das? Mir liegt sehr viel an dem Wildling Konzept und deshalb werden sie getragen, bis sie zu Staub zerfallen.
„So grau wie ein Wolf?“ – „Ja…“ – „Aber die sind doch böse?“ – „Nein, die sind nicht böse. Das erzählen nur unwissende Menschen.“
Wie sie nach dem Spielplatz aussehen, erspare ich euch. Braun statt grau. Ich schmeisse sie in den Wollwaschgang und weiter gehts…
Da steh‘ ich schon. Des Chaos vielgeliebter Sohn! – Goethe

 

Bis bald

 

 

Transparenz:

Kooperation mit Wildlings Shoes

Kooperation mit Wild Slings (Titelbild)

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